Samstag, 28. Februar 2015

DAX - Plus 16% in zwei Monaten












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Mein Interview im Börsen-Radio:

Heiko Thieme: "Zurzeit fokussiere ich mich auf dem deutschen Markt auf Gewinnmitnahmen"

Die Börsen jagen neuen Rekorden hinterher. "Wir fahren mit Überschallgeschwindigkeit auf der Börsenautobahn." Was spricht für eine baldige Konsolidierung oder Korrektur? "Wir werden in diesem Jahr eine Korrektur haben, wo der Markt bis zu 10 % zurückgeht. Bitte zurzeit nicht investieren, sondern das, das man hat im Markt belassen, aber mit einem Stopp absichern." (Teil 1)

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Deutschland: https://www.brn-ag.de/beitrag.php?bid=28370
Österreich: http://www.boerseradio.at/beitrag.php?bid=28370
für Tablet und Smartphone: http://touch.brn-ag.de/beitrag.php?bid=28370


Heiko Thieme: "Wir werden in diesem Jahr einen DAX sehen, der (nochmals) deutlich unter der 11.400 Punktemarke liegt"

Viele sehen in der aktuellen Situation eine Parallele zur T-Aktien-Zeit. Davor fürchten sich eine Menge Anleger. Hierzu Heiko Thieme: "Die T-Aktie war eine der erfolgreichsten Anlagen, die wir in der deutschen Nachkriegszeit hatten. Man muss neben einem Kauf- eben immer auch ein Verkaufslimit setzen." Wann sollte man in den Markt gehen? (Teil 2)

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Teil 3 folgt im nächsten Blog




















Text folgt






























Heiko Thieme




Samstag, 21. Februar 2015

Neue Rekordhöhen















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Auch in der dritten Februar-Woche setzte sich der allgemeine Börsenanstieg fort und widerspricht damit seinem Image an Wall Street als zweitschlechtester Monat nach dem September im Jahresverlauf. Am Freitag beeindruckte der Dow Jones mit seiner ersten Hoechstmarke in diesem Jahr und der S&P 500 Index mit seinem dritten Rekordhoch seit Jahresbeginn. Bemerkenswert ist auch der US-Freiverkehrsmarkt (NASDAQ), der am Freitag nur noch knapp zwei Prozent unter seinem Rekordhoch von 5.049 im März 2000 schloss. Als die Internet-Blase (Dot.com) im Frühjahr 2000 platzte, fiel der Index um fast 80% innerhalb von 19 Monaten.

In Deutschland kam der DAX am Freitag ebenfalls auf eine neue Höchstmarke, nachdem er am Donnerstag erstmals die 11.000-Marke auf Schlusskursbasis überSchritten hatte. Insgasamt kommt der DAX somit seit Jahresanfang bereits auf 14 neue Hoechstmarken. Das Plus von fast 13% in den ersten sieben Jahres-Wochen und sogar knapp 17% vom bisherigen Jahrestiefstand am 6. Januar übertreffen den langjährigen Jahresdurchschnitt von 10% bereits deutlich.


Den Tagessieg erzielte am Freitag jedoch die Wiener Börse (ATX), die auch seit Jahresbeginn führt (grüne Pfeile), nachdem sie im vergangenen Jahr am schlechtesten abschloss.


Das Öl beendete seine spektakuläre Erholung, wobei Texas-Öl (WTI) am Freitag Tagesletzter wurde (roter Pfeil) und auch seit Jahresbeginn auf dem vorletzten Platz liegt nach dem Euro (roter Pfeil), der weiterhin unter Verkaufsdruck gegenüber dem US-Dollar steht.


Den Wochensieg erzielte die Schweizer Börse (SMI) mit einem Plus von knapp drei Prozent (grüner Pfeil). Der Börsen-Einbruch von Mitte Januar, als die Schweizer Nationalbank überraschend ihren Mindest-Kurs von SFr. 1,20 zum Euro aufgab und der SMI daraufhin 
innerhalb von drei Tagen 15% verlor, ist inzwischen wieder weitgehend überwunden.

Wochenletzter wurde Silber, das in den vergangenen drei Wochen über 10% verlor und damit nicht mehr weit von meinem erneuten Kaufsignal von $16 pro Feinunze entfernt ist.

Der Grund für den festen Wochenabschluss war die Einigung in Brüssel mit Griechenland, das weitere vier Monate unterstützt wird, um dann einen glaubwürdigen Sanierungsplan vorzulegen. Es gab zwar keinen ausdrücklichen Sieger, aber die Euro-Länder haben eine klare Linie aufgezeigt, welche Eigenverantwortung die einzelnen Staaten tragen müssen. Europa ist der stärkste Wirtschaftsraum der Welt und der Euro allen Kritikern zum Trotz eine Währung von Dauer!

Seit Jahresbeginn hat der DAX nur einmal ein Wochen-Minus - Mitte Januar - gesehen und ist damit aus technischer Sicht stark überkauft, was in den kommenden Wochen zumindest eine 'Atempause' von bis zu fünf Prozent oder auch Konsolidierung von bis zu 10% herausfordert. Selbst eine Korrektur von über 10% in den kommenden Monaten ist möglich, ohne dabei die Fortsetzung dieser Hausse, die im September 2011 begann, in Frage zu stellen. Diese Themen diskutiere ich auf meiner Hotline täglich.

Zu wenig Aktien!

Nur 4,2 Millionen Deutsche sind Aktionäre. Das sind 5,2% der Gesamtbevölkerung.  Dies ist die niedrigste Zahl  seit dem Zweiten Weltkrieg! Vor 15 Jahren waren es mit knapp 20% fast viermal so viel. Damit ist Deutschland heute ein tiefes Schwellenland, was Aktienanlagen anbetrifft.






















Erstmals legte das Erzbistum Köln seine Bilanzen offen. Es ist laut Spiegel mit rund Euro 3,35 Milliarden die reichste der 27 deutschen Diözesen. Rund 70% des Gesamtvermögens wurden 2013 dabei in Wertpapieren investiert, was eine Rendite von 3,3% erzielte und damit einem Plus von Euro 77 Millionen entspricht. Der Aktienanteil machte dabei allerdings nur rund 12% von den Wertpapieren aus und somit nur 8,4% vom Gesamtvermögen. Vorwiegend wurde in Anleihen und Immobilien investiert. Die Überlegenheit der Aktie wurde auch hier nicht erkannt!

Das Wertpapiervermögen wurde 2013 folgendernassen aufgeteilt:
















Hätte das Erzbistum sein Wertpapiervermögen von rund Euro 2,34 Milliarden 2013 nur im DAX investiert, so wäre der Gewinn fast Euro 600 Millionen gewesen! Also deutlich mehr als die ausgewiesenen Euro 77 Millionen! Damit hätte man weit mehr für Sozialprogramme ausgeben können, ohne das Gesamtvermögen zu reduzieren! 

Die Überlegenheit der Aktie ist unbestreitbar. Dies verstehen in Deutschland weder Privatpersonen noch Institutionen offensichtlich nicht. Vom neuen Allzeithoch beim DAX profitieren primär Ausländer!


Am 19. Februar begann das chinesische Jahr der Ziege (Goat). Was dies für die Börsen bedeutet, erläuterte die Schweizer UBS auf englisch wie folgt:


Year of the Goat is good for investment
Gong Xi Fa Cai! We entered the Year of the Goat on 19 February. In
Chinese culture, the goat is a friendly, positive symbol, indicating
entry to a period of good luck. In feng shui philosophy, each lunar
year carries with it a combination of "heaven" and "earth"
elements. For 2015, it is that of yiwei (乙未), representing wood and
earth. Wood conquers earth and has a conflicting nature. However,
wood can also produce fire, which in turn produces ash (earth) so
the combination is still harmonious in the end; although it has a
volatile nature, it leads up to a positive outcome.

According to this year's feng shui, July to September will make for a bad and volatile
quarter. However, the Year of the Goat will be good in general,
with a positive performance in the early part and a remarkable one
in October and November. Below is a more detailed performance
based on the prediction of one feng shui master:
4 Feb – 6 Mar: Market trends up, external factors generally positive
7 Mar – 6 Apr: Market volatile but rises sharply
7 Apr – 6 May: Market stabilizes with occasional rallies
7 May – 6 Jun: Market trends up again, with strong volatility
7 Jun – 7 Jul: Market rallies sharply
8 Jul – 7 Aug: Market declines steeply due to negative global forces
8 Aug – 8 Sep: Market continues to trend down; short-lived rallies
9 Sep – 8 Oct: Market stabilizes but remains weak and sluggish
9 Oct – 7 Nov: Market picks up modestly on positive external events
8 Nov – 7 Dec: Market rallies on internal and external drivers
8 Dec – 6 Jan 2015: Market reverses and corrects moderately
7 Jan – 4 Feb: Market corrects but holds up relatively well
Zodiac does not amount to good investment practice
Of course, the reality is not so simple and straightforward. That said,
looking at past occurrences of the Year of the Goat, we find that
financial market performance has been relatively good. Investors
saw an uneventful 1967 (S&P 500 up 0.6%, the gold price largely
flat); a remarkable 1979 (up 80% and 179%, respectively); a
divergent 1991 (up 18.8%, down 3.3%); and a still very good 2003
(up 32.2% and 9.3%). We maintain our conclusion that simply
looking at the zodiac for the year does not amount to good
investment practice. This year, which CIO has flagged as a year of
global divergence and elevated volatility, we need to act
according to fundamentals.

Nevertheless, the feng shui prediction seems to largely match our
current overall pro-risk investment strategy: overweight US and
Eurozone equities, US high yield credit, the US dollar, the British
pound, and hedge funds, but underweight developed market
government bonds, emerging market equities and bonds, the euro,
and the Swiss franc. For Asia, CIO prefers the equity markets of
India (a structural story of market opening, demographic dividends,
and falling oil prices) and Taiwan (a beneficiary of the US recovery).
We are heartened by the economic reform in countries such as
Japan and China and will continue to monitor developments in
these markets and the rest of the region.


Meine persönlichen Einschätzungen und spezifische Empfehlungen diskutiere ich auf meiner Hotline, die es seit nunmehr über 28 Jahre gibt. Mein nächster Blog erscheint in der ersten März-Woche.








Heiko Thieme

Sonntag, 15. Februar 2015

Eindrucksvoll trotz Fragezeichen















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Der Februar beeindruckt in der ersten Monatshälfte mit einem deutlichen Plus und hat damit sein schlechtes Image als zweitschwächster Monat im Jahr diesmal nicht bestätigt. Auch Freitag der 13. Februar war kein schlechtes Omen für Anleger. An den Börsen gab es trotz etlicher geopolitischer Fragezeichen allgemein ein Tagesplus und auch andere Anlageklassen profitierten. Der DAX überschritt dabei erstmals während der Börsensitzung die Marke von 11.000 Punkten. Den groessten Tagesgewinn gab es jedoch beim Nordsee-Öl (Brent), das auch Wochensieger wurde (zwei grüne Pfeile). Pl atin dagegen wurde Wochenletzter (roter Pfeil). Das beste Ergebnis seit Jahresbeginn weist der DAX auf (grüner Pfeil), während der Euro der bisherige Verlierer ist (roter Pfeil).


Am Montag sind die US-Börsen wegen des Präsidentschaftstages geschlossen.




Text folgt



















 Text folgt
















The petroleum glut in the US is heavier than ever. Imports of oil were down in the February 6 week but oil inventories still rose, and substantially, by 4.9 million barrels to a third straight 80-year high of 417.9 million barrels




















Text folgt












Heiko Thieme

Samstag, 7. Februar 2015

Plus 15% in vier Wochen!











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Börsen Radio Interview vom 2. Februar, Teil 2:


Heiko Thieme: "Ich nehme jetzt Gewinne mit!"

Griechenland hat nach wie vor Probleme, die neue Regierung möchte jedoch neue Wege gehen. Was sind mögliche Auswirkungen für den Euro? Wie geht es weiter mit Währungsthemen? Was tut sich auf Aktienseite? Was ist noch günstig bewertet? "Ich nehme jetzt Gewinne mit!" (Teil 2)

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Die erste Februarwoche brachte allgemein deutliche Kursgewinne, wobei Wall Street besonders profitierte, nachdem der Januar im Gegensatz zu Deutschland (DAX +9%) enttäuscht hatte.


































Text  folgt











Heiko Thieme









Montag, 2. Februar 2015

Volatiler Januar















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Börsen Radio Interview




Heiko Thieme: 5-Tages-Indikator war positiv, End-of-January-Indikator negativ - was nun?

Heiko Thieme beobachtet zu beginn des Jahres vor allem 2 Indikatoren: den 5-Tages-Indikator und den End-of-January-Indikator. Der Erste war positiv, der Zweite war negativ. Was nun? "Das gab es nur ein mal und das war 1990. Damals endete das Gesamtjahr negativ. Es gibt aber noch das dritte Präsidentschaftsjahr." Weitere Themen: Griechenland, Ölpreis, Euro/Dollar, Europas Probleme. (Teil 1)

Zum Teil 1 des Interviews die nächste Zeile anklicken:

https://www.brn-ag.de/28210-Boersenradio-Heiko-Thieme-5TagesIndikator-war-positiv-EndofJanuaryIndikator-negativ-was-nun


weiterer Text folgt














































Heiko Thieme