Mittwoch, 25. Juni 2014

Sommerloch definiert


















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In den vergangenen Wochen gab es etliche technische Schwierigkeiten bei der Erstellung meines Blogs, die auch heute noch nicht ganz gelöst sind. Daher verweise ich auf mein Interview im DAF vom Montag, wo ich mit Viola Grebe über die aktuelle Marktsituation  und das Potential der Börse im zweiten Halbjahr sprach.


Heiko Thieme: "9000 wird vielleicht noch mal getestet"

25.06.2014 10:56
Der DAX zeigt nach seinem jüngsten Rekordhoch dann doch ein paar Ermüdungserscheinungen. Und es könnte noch weiter runter gehen, so jedenfalls die Einschätzungen von Börsenurgestein Heiko Thieme. "Es besteht die Gefahr, dass wir in diesem Sommer die 9.000 noch mal testen", so der Anlagestratege im Interview mit DAF-Moderatorin Viola Grebe.
"Immer, wenn man so einen markanten Meilenstein wie 10.000 überschreitet, muss man das durchtesten", so Thieme weiter. Und die weitere Entwicklung in der nächsten Zeit? Man werde keine Börsenanstiege von 20, 25 Prozent in einem Index sehen dieses Jahr, es würde ihn zwar freuen wenn dies passiere, aber "das schliesse ich für dieses Jahr aus", so der Anlagestratege. "Wir werden uns in diesem Jahr mit weniger als 10 Prozent Indexanstieg begnügen müssen". Man solle seiner Einschätzung nach im Moment sehr selektiv vorgehen und sich antiyzklisch verhalten. Welche Chancen Heiko Thieme im Moment für Anleger sieht, erfahren Sie im vollständigen Interview. Hierzu die nächste Zeile anklicken.


Das Foto erschien im Fonds exklusiv Magazin mit einem mehrseitigen Interview, das Bettina Gordon mit mir Mitte Mai gemacht  hatte. Den Text kann ich aus technischen Gründen erst im nächsten Blog wiedergeben.




















Über die aktuelle Marktlage und Aussichten schreibt Dr. Martin Huefner in seinem jüngsten Wochenkommentar, den ich hier jedem Blogleser nur empfehlen kann. Zum Lesen die nächste Zeile anklicken:

http://www.assenagon.com/fileadmin/downloads/Huefners_Wochenkommentar_14-25.pdf

Das Sommerloch ist ein fester Bestandteil der Börse. In den vergangenen 50 Jahren kam es im dritten Quartal beim Dow Jones Index immer zu einem Rückgang gegenüber den Höchstmarken vom Mai/Juni. Im Durchschnitt erreichte das Minus dabei die 9%-Marke. Dies würde beim Dow Jones ein nochmaliges Testen der 16.000-Marke bedeuten













Das Gold begann Anfang 2001 (grüner Pfeil) einen eindrucksvollen Aufwärtstrend, der im September 2011 endete, als der Preis die $1.900-Marke ( roter Pfeil) kurz überschritt. Seitdem befindet sich das Gold in einem Abwärtstrend, der durch die rote und grüne Linie markiert ist. Das Restrisiko liegt bei rund 10% und kann nochmals einen Test der $1.200-Marke bedeuten. Auch hierüber sprach ich im DAF-Interview.

Weitere Einschätzungen und Empfehlungen auf meiner Hotline. Der nächste Blog erscheint in der Woche vom 6. Juli.









Heiko Thieme

Dienstag, 17. Juni 2014

Zu viel Optimismus

Anlagestrategen sind momentan sehr optimistisch. In der Vergangenheit war dies stets ein Warnsignal.und Vorbote für eine baldige Ernüchterung. Ich diskutierte über meine aktuelle Strategie im Börsen Radio mit Peter Heinrich. Hierzu die nächste Zeile anklicken:


https://www.brn-ag.de/beitrag.php?bid=26785

Aufgrund einer Computerumstellung ist mein Blog nur in Kurzform vorhanden.

Heiko Thieme

Montag, 26. Mai 2014

Börsensommer















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Rückblick

Text folgt

Ausblick

Ergebnisse der Europawahl im Detail. Hierzu die nächste Zeile anklicken:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/europawahl-ergebnisse-aller-laender-a-971591.html








Heiko Thieme

Sonntag, 18. Mai 2014

Fragezeichen trotz neuer Rekordhöhen















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Rückblick

In dieser Woche gab es  neue Rekordhöhen an den Aktien-Märkten  in New York und Frankfurt. Erstmals überschritt dabei der Standard & Poor's 500 Index, der über 70% der Marktkapitaliesung aller US-notierten Werte darstellt, die 1.900-Marke, bevor ein Verkaufsdruck folgte. Auch der elitäre Dow Jones und deutsche DAX  - beide Indizes enthalten nur 30 Titel - sahen neue Hoechstmarken. Der Beifall war aber auch hier nur kurz bevor Gewinnmitnahmen folgten.

Im Schatten dieser Rekordjagd fiel der Russel 2000 Index, der sich aus 2000 kleineren Unternehmen zusammensetzt, am Donnerstag während der Börsensitzung erstmals in diesem Jahr auf ein Minus von über 10% gemessen an seinem Hoechststand vom vierten März und erfüllte damit die Definition einer Korrektur . Auf Schlusskursbasis lag das Minus mit 9,3% allerdings dieser Messlatte. Dennoch sehe ich hierin eine erste vorläufige Bestätigung meiner Prognose, das Wall Street in den Sommermonaten eine Korrektur von mindestens 10% sehen wird.

Ausblick

Über meine aktuelle Markteinschätzung sprach ich am Freitag mit Peter Heinrich vom Börsen Radio. 


Heiko Thieme: "Warten Sie im Sommer, bis die Börsen 10-15 % gefallen sind, dann ... "

"Der Mai ist eine Schaltzentrale. Es wird im Jahr 2014 keine Baisse geben, sondern wir haben nur eine Korrektur! Deutsche Bank kann man um 30 Euro wieder kaufen, und das gleiche gilt bei der Commerzbank die 20 % gefallen ist, auf der Beobachtungsliste stehen die Adidas und Siemens und Volkswagen." (Teil 1)

Zum Anhören die nächste Zeile anklicken:

 https://www.brn-ag.de/beitrag.php?bid=26656

Zum zweiten Teil des Interviews die nächste Zeile anklicken: 

https://www.brn-ag.de/beitrag.php?bid=26662

Zum dritten Teil des Interviews die nächste Zeile anklicken:

https://www.brn-ag.de/beitrag.php?bid=26674














Der Russel 2000 Index hat seit der Jahrtausendwende etliche Höhen und Tiefen durchschritten. Von März 2000 bis Oktober 2002 (roter Pfeil) verlor der Indes 46% innerhalb von zwei Jahren und sieben Monaten. Danach folgte eine fast fünfjährige Erholung mit einem Plus von 162% bis Juli 2007 (grüner Pfeil). Die anschließende Finanzkrise brachte einen Index-Einbruch von 60% innerhalb von 20 Monaten bis zum März 2009 (lila Pfeil). Danach folgte eine über zweijährige Hausse mit einen Plus von 152%  bis Ende April 2011 (hellgrüner Pfeil). 

Eine politisch Induzierte Baisse reduzierte den Index innerhalb von sechs Monaten um 30% bis zum Oktober 2011 (brauner Pfeil). Die anschließende Erholung wurde 2012 zweimal durch eine Korrektur mit einem Minus von jeweils mehr als 10% unterbrochen (schwarzer Kreis). Seit dem Rekordhoch Anfang März diesen Jahres (blauer Pfeil) fiel der Index bis Mitte Mai während der Börsensitzung auf ein Minus von 10% (orange Pfeil) und erfuellt damit die Definition einer Korrektur

Auch beim Dow Jones und S&P 500 Index rechne ich mit einer Korrektur von mindestens 10% im Laufe dieses Sommers.

Am Montag sind die US-Börsen wegen des Heldengedenktags geschlossen. Gleichzeitig beginnt mit diesem dreitägigen Wochenende der Börsensommer.

Weitere Einschätzungen und Empfehlungen gibt es auf der Hotline. Am Heldengedenktag (Memorial Day) sind die US-Boersen am 26. Mai geschlossen. Der nächste Blog erscheint in der letzten Mai-Woche.










Heiko Thieme

Samstag, 10. Mai 2014

Sechs Monatszyklus analysiert















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Rückblick

Der Dow Jones Index stieg am Freitag auf ein neues Rekordhoch und liegt damit geringfügig über der Hoechstmarke von Ende April und dem Jahresendstand von 2013. Dennoch stand der Mai im ersten Monatsdrittel bisher eher unter einem allgemeinen Abgabedruck. 

Die Schweizer Börse (SMI) wurde am Freitag zum Tagessieger (grüner Pfeil) und sicherte sich damit auch den Wochenpreis (grüner Pfeil). Unter den Börsenplätzen der Tabelle liegt der SMI auch seit Jahresbeginn vorn, obwohl das Gold hier weiterhin führt (grüner Pfeil). Die Wiener Börse (ATX) wurde Wochenletzter (roter Pfeil) und steht in allen drei Zeitvergleichen in der Tabelle im Minus und ist seit Jahresbeginn fast gleich schwach wie das Nordsee-Öl (Brent)(roter Pfeil).

Der Euro kam am Freitag unter einem abrupten Verkaufsdruck, nachdem noch am Donnerstag die 1,40-Marke zum Dollar fast erreicht wurde. Unverändert favorisiere ich ab 1,38 den US-Dollar.


Ausblick


Gemessen am Dow Jones Index ist der Mai der ausgeglichenste Börsen-Monat. Seit 1950 schloss der Dow Jones im Mai jeweils 32mal im Plus und im Minus. Auch nach Punkten gemessen ist das Mai-Ergebnis in den vergangenen 64 Jahren fast ausgeglichen. 

Etwas differenzierter verlief der Mai dagegen bisher bei den anderen Börsenindizes. Seit 1950 kam der S&P 500 im Mai 36mal auf ein Plus und 28mal auf ein Minus. Der Freiverkehrsmarkt (NASDAQ) - nach der New Yorker Börse der zweitgrößte Markt der Welt - endete seit seiner Gründung von 1971 im Mai 25mal im Plus und 18mal im Minus 


Charts und weiterer Text folgen











Heiko Thieme