Samstag, 13. Februar 2016

Talsohle in Sicht















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Am Aschermittwoch sprach ich mit Peter Heinrich vom Börsen Radio Network über aktuelle Börsen-Themen und die Deutsche Bank im Detail
".... von der Deutschen Bank sind nur noch 2 Dinge übrig: 1x der Name und zum anderen das Logo!" So Heiko Thieme, der mal den Aktienhandel der Deutschen Bank in New York leitete. Weitere Themen: Erholungs-Rallye im DAX am Aschermittwoch - ein Strohfeuer? Stopp des Stopp Loss Orders.

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https://www.brn-ag.de/30168


Weiterer Text und Charts folgen








Heiko Thieme











Samstag, 6. Februar 2016

Edelmetalle glänzen















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Gold stieg im Wochenverlauf über die 200-Tageslinie und lag am Freitag vorn (grüner Pfeil). Das gelbe Metall führt seit Jahresbeginn mit einem Plus von fast 11% (grüner Pfeil) vor Silber, das Wochenbester (grüner Pfeil) war. Auch Platin konnte sich verbessern. Alle Edelmetalle glänzen zur Zeit, obwohl es keine akute Inflationsgefahr gibt. Käufe aus China und Indien werden als Grund für den Anstieg genannt.

Die Aktienmärkte kamen dagegen allgemein unter Verkaufsdruck, als das Öl seine zweiwöchige Erholung beendete und damit meine Warnung bestätigte. Fällt der Ölpreis weiter und testet die Tiefstände vom Januar, was ich für wahrscheinlich halte, so ist die Talsohle an den Aktienmärkten noch nicht (ganz) erreicht. Etliche Aktien offerieren jedoch bereits gute Einstiegschancen, die ich auf meiner Hotline diskutiere. 















Im vergangenen Jahr kam meine Kaufempfehlung im Minen-Sektor (ABX, NEM und FCX) etwas zu früh. Wer jedoch meine Strategie des Nachkaufens befolgte, wurde inzwischen mit einem Plus von durchschnittlich 20% innerhalb eines Monats belohnt. 

Noch deutlich höher fielen die Gewinne aus, wenn man die Tiefstände seit Jahresbeginn betrachtet. Barrick Gold (ABX), Newmont Mining (NEM) und Freeport-McMoRan (FCX) legten jeweils über 50% zu und machten somit alle (Papier)-Verluste vom Vorjahr weg. Geduld und Disziplin gehören zum Anlage-Erfolg. Positionen sind allerdings jetzt abzusichern. Auch dies erläutere ich auf meiner Hotline.

Mein Interview mit Peter Heinrich vom Börsen Radio Network am 3. Februar.

Heiko Thieme: "Die Chance des Börsenjahres 2016 - konzentrieren Sie sich auf 3 Dinge"

Fallende Kurse? "Kein Anlass zu Panik – das ist die Chance für das Jahr 2016, um sich günstig einzukaufen. Und dann am Jahresende mit einem Mindestplus von 20 % herauszukommen." 
Weitere besprochene Wertpapiere:

WKNBezeichnung
846900DAX Performance-Index
852549EXXON MOBIL CORP.
850517BP PLC
514000DEUTSCHE BANK AG
UB0BL6UBS AG
965515GOLD / US DOLLAR (XAU/USD)
792451WTI Oel
967740Brent Crude Oel

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Die Rohöl Lagerbestände stiegen in den USA Ende Januar auf ein neues Rekordhoch von über 500 Millionen Barrels. Die Lagerstätten sind damit voll, was weiterhin den Ölpreis belastet. Die $30 Marke für Texas-Öl (WTI) wurde im Wochenverlauf erneut unterschritten. Die Tiefstmarke vom Januar von $26,5 pro Barrel kann in den kommenden Wochen unterschritten werden und damit die Aktienmärkte nochmals unter Druck setzen. Dies bleibt eine Kaufchance.










Am US-Arbeitsmarkt wurden im Januar mit 151.000 zwar etwas weniger neue Arbeitsplätze als erwartet geschaffen, dennoch fiel die Arbeitslosenrate mit 4,9% (grüner Pfeil) auf das niedrigste Niveau in acht JahrenEine Rezessionsgefahr gibt es nicht. Seit Oktober 2009, als die Arbeitslosenrate auf 10% gestiegen war (roter Pfeil), hat sich die Rate mehr als halbiert! Amerika ist die stärkste Wirtschaft unter den Industrienationen.










Am Dienstag wurde Apple von seinem ersten Platz als größtes Unternehmen der Welt von Google (Alphabet) abgelöst (gelber Kreis). Dieser Führungswechsel war jedoch nur kurz. Am Freitag führte Apple wieder die Liste der Giganten mit einer Marktkapitalisierung von $521 Mrd. an, während Alphabet mit knapp $477 Mrd. Platz zwei einnimmt. Der Aktienkurs ist seit Dienstag um rund 10% gefallen, obwohl Alphabet ein sehr gutes Ergebnis vorgelegt hatte. Das Kurs/Gewinn-Verhältnis von Apple liegt bei 10 und das von Alphabet bei 30. Der Kampf der Giganten ist damit sicherlich noch nicht beendet. Apple bleibt auf meiner Empfehlungsliste.

Weitere Einschätzungen und Empfehlungen gibt es täglich auf meiner Hotline. Mein nächster Blog erscheint Mitte Februar.







Heiko Thieme





Samstag, 30. Januar 2016

Januar - extreme Volatilität















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Der Januar verunsicherte Börsianer mit einem absoluten Kontrastprogramm. Die tägliche Volatilität erreichte dabei extreme Proportionen. Nerven, Mut und Disziplin waren notwendig, um schmerzhafte Verluste zu vermeiden und erfolgreich zu sein.

Die erste Monatshälfte überraschte sowohl beim DAX als auch an Wall Street mit dem schlechtesten Jahresbeginn der Börsengeschichte. Trotz der erfreulichen Erholung ab dem 20. Januar endete der Monat allgemein im Minus, wobei die Wiener Börse (ATX) das Schlusslicht war (roter Pfeil). Die einzige Ausnahme waren Gold und Silber (grüner Pfeil). Am Freitag führte der S&P 500 Index (grüner Pfeil) knapp vor dem Dow Jones den Endspurt an. Auf Wochenbasis lag Nordsee-Öl (Brent) deutlich vorn (grüner Pfeil).





Das Rohöl hatte einen ungewöhnlichen fast direkten Einfluss auf die Börsen. Bis zum 20. Januar fiel der Rohöl-Preis (WTI) um 28% und zog im Windschatten auch die internationalen Aktienmärkte mit in die Tiefe. Als das Öl dann bis Monatsende wieder um 26% stieg, verbesserten sich auch die Aktienmärkte. Diese Korrelation ist jedoch nicht von Dauer, selbst wenn sie noch etwas anhalten kann.

Ein nochmaliger Test der Tiefstände vom 20. Januar, als WTI unter $27 pro Barrel fiel (weißes Ausrufezeichen), ist durchaus möglich, da die US-Lagerbestände für Rohöl auf einem allzeitigen Rekordhoch liegen und nur noch wenig Lagerkapazitäten vorhanden sind. Nur wenn die OPEC ihre Fördermengen reduziert, kann die Baisse am Ölmarkt beendet werden.

Ein erneuter Preisverfall beim Öl kann auch bei den Aktienmärkten zu einem nochmaligen Test der jüngsten Tiefstände führen. Selbst ein kurzfristiges Unterschreiten dieser Niveaus ist dabei nicht auszuschließen. Dies wäre jedoch nichts anderes als eine günstige Kaufgelegenheit. Auch hierzu nehme ich auf meiner Hotline Stellung.


















Die Marktkapitalisierung des S&P 500 schrumpfte im Neuen Jahr in den ersten 12 Börsentagen bis zum 20. Januar um Euro 2,5 Billionen ($ 2,7 Bln.). Dies ist fast das 2,5-Fache aller 30 DAX-Werte! In der anschließenden Erholung reduzierte sich das Minus von 9% bis zum Monatsende auf 5,1% (gelber Pfeil). Dies war der schlechteste Januar seit 2009, wobei das Jahr mit einem Plus von über 23% endete!


Ein negativer Januar deutet also nicht automatisch auf einen Jahresverlust hin. Seit 1950 kam es an Wall Street 26 Mal im Januar zu einem Minus und in 15 Fällen davon endete das Jahr über dem Endstand vom Januar. Auch in diesem Jahr kann Wall Street trotz der Januar-Verluste durchaus im Plus enden. Das gleiche gilt nicht nur für die Deutsche Börse sondern auch andere Börsenplätze. Details hierzu diskutiere ich auf meiner Hotline.

Am 27. Januar sprach ich mit Peter Heinrich vom Börsen Radio Network über die aktuelle Börsenlage und weitere Aussichten. Zum Hören des Interviews die nächste Zeile anklicken.

















Das Wirtschaftswachstum in Amerika schwächte sich im vierten Quartal deutlich ab (roter Pfeil). Das Plus von nur 0,7% (annualisiert) drückte das Wachstum für das Gesamtjahr 2015 (grüne Schattierung) unter die 2%-Marke (blauer Pfeil). Dies bestätigt meine Warnung vor einem Jahr vor zu hohen Wachstumserwartungen, die über 3% lagen.

Eine unmittelbare Rezessionsgefahr ergibt sich aus diesen Daten jedoch nicht. Für 2016 rechne ich mit einem Wachstum von 1,5% bis 2% sowohl in den USA als auch in Deutschland. Der niedrige Ölpreis ist dabei eher ein Plus für Deutschland und Europa.

Seit der Rezession von 2008/2009 (rote Schattierung) war die Erholung in Amerika relativ moderat. Dies wird in der Fachpresse und den Medien oft kritisiert. Übersehen wird dabei jedoch, dass es sich um den schwersten Einbruch seit der Weltwirtschaftskrise von 1929/1932 handelte. Dies zwang auch die Notenbanken zur Niedrigzins-Politik, um aus der tiefen Talsohle herauszukommen. Noch ist diese Krise nicht vollkommen überwunden.

















Löhne und Gehälter stiegen in Amerika etwas mehr als 2% im vergangenen Jahr (blauer Pfeil). Der Arbeitskosten-Index, der die Nebenkosten (Krankenversicherung etc.) mit einschließt, liegt knapp unter der 2%-Marke (grüner Pfeil). Kritiken, die diese Verbesserungen als zu gering erachten, teile ich nicht. Solange sich diese Zahlen um die 2%-Marke bewegen (grüne Schattierung) gibt es keine akute Inflationsgefahr. Der niedrige Ölpreis hilft dabei und wirkt wie eine Steuersenkung, was den Verbrauch stimuliert.
















Edelmetalle (Gold, Silber und Platin) weisen seit Dezember einen erfreulichen Erholungstrend auf. Gold fiel im Dezember kurzfristig unter $1.050 pro Feinunze (grüner Pfeil). Der Preisverfall seit dem Rekordhoch vom September 2011 (roter Pfeil), wo ich eine Gewinnmitnahme empfahl, betrug 45% und lag damit im unteren Bereich meiner Kaufbandbreite. Wird die 200 Tageslinie  von $1.132 (gelbe Linie) beim Gold nach oben durchbrochen, so ist ein Anstieg über die $1.200-Marke möglich.

Silber fiel seit seinem Rekordhoch im Frühjahr 2011 sogar über 70% und ist um $14 ein Kauf. Platin, das über 60% fiel, steht ebenfalls auf meine Empfehlungsliste. Auch Minenwerte scheinen endlich einen Boden gefunden zu haben. Weitere Details hierzu auf meiner Hotline.

Mein nächster Blog erscheint nach der ersten Februar-Woche. Aktuelle Börseninformationen und Empfehlungen gibt es täglich auf meiner Hotline.







Heiko Thieme



Samstag, 23. Januar 2016

Erste Entwarnung



















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Mein Interview mit Peter Heinrich vom Börsen Radio Network AG am 20. Januar 2016

Baisse-Szenario? DAX bei 9300 Herr Thieme und nun? 

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Der Ölpreis bestimmt den Börsentrend













Text folgt












Heiko Thieme

Samstag, 16. Januar 2016

Plus 20% in zwei Tagen!



















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Mein Interview mit Peter Heinrich vom Börsenradio

Heiko Thieme der Optimist: Wer Mut hat, kann 2016, ...


Ist der Spuk mit China nun auch vorbei? Was sind die Aktien 2016? In der Diskussion: Apple, Amazon, Google, Intel, Linde unter 125 Euro, Deutsche Bank, Commerzbank, Goldwerte?

Weitere besprochene Wertpapiere:

WKNBezeichnung
846900DAX Performance-Index
865985APPLE INC.
906866AMAZON.COM INC.
CBK100COMMERZBANK AG
514000DEUTSCHE BANK AG
896476Freeport-McMoRan Inc.
648300LINDE AG
855681INTEL CORP.
Thieme Gruppe


Veröffentlicht am 13.01.2016 um 18:01

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Text am Dienstag











Heiko Thieme





Heiko Thieme